Aufgrund der immer häufigeren Enthüllungen von Behandlungspannen, des schrittweisen Entthronens der Ärzteschaft und der erhöhten Sensibilität des Patientenvolkes, ist das Buch von hoher Relevanz.

W. Strutzik

 

Es gibt Situationen, die hätte man gern öfter: zum Beispiel anhaltende Lachanfälle, also den von tief innen kommenden, unwillkürlichen Akt, die für das Lachen zuständigen Muskeln so anzustrengen, dass sie sich nicht mehr so schnell beruhigen.
So ging es übrigens mir – und gleichzeitig meiner Frau – auf dem Bett sitzend, beim Vorlesen aus diesem Buch.
Ich kann es demnach empfehlen.

M. Bamberg, überzeugter Privatpatient

 

Eine ausgezeichnete Lektüre – nicht nur fürs Wartezimmer: Humorvoll, kritisch, kurzweilig und grandios geschrieben. Sie werden es nicht mehr aus der Hand legen – es sei denn, ein spontanes Karpaltunnelsyndrom der Lesehand zwingt sie dazu.

I. Blinn, Dipl. Sprachwissenschaftlerin und freie Texterin

 

Als Probant erster Stunde wirkte bereits der Titel des Buches auf mich stimmungserhellend. Der hochdosierte Humor des Inhalts löst selbst mittelschwere Depressionen nebst Komorbiditäten in Luft auf. Einzige garantierte Nebenwirkung: Muskelkater im Zwerchfell. Für mich das Gute-Laune-Mittel der 1. Wahl - für jeden Kassenpatienten erschwinglich und noch nicht mal rezeptpflichtig.

Alexander D., Privatpatient

 

Ich hatte das große Vergnügen, Auszüge aus dem Manuskript von „Was macht ihr Arzt eigentlich beruflich" zu lesen. Nun bin ich privat versichert und muss daher nicht 40 Mal schlafen, bevor mein Arzt mir eine Audienz gewährt, dafür übersteigt mein Versicherungsbeitrag mein Einkommen um das Vielfache. Jetzt bin ich zwar ständig gesund, aber dafür pleite, und das macht mich wieder krank. Ein Teufelskreis. Ich weiß also was es heißt vor der Überlegung zu stehen, erschieße ich mich, meinen Arzt, die Genesungsministerin oder alle drei. Da ich mein ganzes Geld für die Krankenversicherung ausgebe, kann ich mir kein Auto leisten und muss die chronisch verspäteten öffentlichen Münchner Verkehrsmittel nutzen (das sollte das nächste Thema der Autorin sein). Das ist trist und langweilig und im Winter sehr kalt, das bringt Depressionen und abgefrorene Gliedmaßen, womit wir wieder beim Thema wären. Da hat mir die Lektüre dieses Buches so manche Fahrt verkürzt und mir das Herz gewärmt. Selten so gelacht. Meine Mitfahrer in Bus und Bahn hielten mich so manches Mal für grenzdebil oder autistisch. Auch dieses Buch wird den Politikern keine Erleuchtung bringen, oder eine Revolution in Gang setzen, es zeigt aber dem gepeinigten Versicherten: Du stirbst nicht allein. Das bringt Trost und Trost hat ja schon so manche Genesung beflügelt.

Sebastian Holder, Mitfahrer